Marguerite Spycher

Autorin | Graphologin

Soeben erschienen

Cover Ein Papst zu viel

Softcover ISBN 978-3-347-54854-1
Hardcover ISBN 978-3-347-54855-8
E-Book ISBN 978-3-347-54855-5

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EIN PAPST ZU VIEL

Papst oder Päpstin?

Ein erzählendes Sachbuch

Seit Jahrhunderten ist die Geschichte von einer Frau, die im 9. Jahrhundert Papst geworden sein soll, so präsent wie umstritten. Viele Wissenschaftler und Kirchenvertreter sind überzeugt, dass es die «Päpstin Johanna» nie gegeben hat. Aber es gibt auch Stimmen, die an die Existenz der Päpstin glauben und davon ausgehen, dass ihre Spuren bewusst und systematisch getilgt worden sind.

Die Graphologin Marguerite Spycher stiess auf das Thema bei der Untersuchung von Silbermünzen mit Monogrammen von Päpsten, die zwischen 800 und 882 im Amt waren.

Ihre Analyse liess nur den einen, sensationellen Schluss zu: In den zwanzig Jahren von 855 bis 875, in welchen Ludwig II. von Italien Karolingischer Kaiser war, pontifizierten zwei Päpste Johannes. In den Papstlisten wird für diese Zeit aber nur Johannes VIII. aufgeführt.

Für die Autorin lag die Frage nahe, warum dieser aufgrund ihrer Analyse mit Sicherheit existierende frühere Papst Johannes zur Persona non grata geworden war und aus den Dokumenten «verschwinden» musste. Obwohl überzeugt, dass die Geschichte von einem weiblichen Papst lediglich eine Sensationsstory ist, wurde ihr nach einigen Zweifeln klar: Das könnte auch ein Beleg für die Existenz einer «Päpstin» sein.

Im ersten Teil des Buches lässt die Autorin die Leser teilhaben an ihrer graphologischen Untersuchung der Silbermünzen.

Im zweiten Teil gibt sie einen Überblick über ihre Recherchen in Fachliteratur und Quellen.

Im dritten Teil des Buches geht sie der Frage nach, warum die Spuren von einem der beiden Päpste Johannes getilgt wurden. Sie entwickelt drei Thesen, die nach gründlicher Prüfung belegen: Es hat tatsächlich einen weiblichen Papst gegeben.

 

Vorsicht! Erwarten Sie keine Neuauflage oder Fortsetzung des altbekannten Plots!
Das erzählende Sachbuch EIN PAPST ZU VIEL setzt gänzlich neue Akzente in der jahrhundertealten Diskussion. Die Autorin hat den Horizont der Gegebenheiten erweitert und dadurch neue Zusammenhänge entdeckt. Die gängige Darstellungsweise der römischen Kirche wurde durchleuchtet, manches Zweifelhafte daran wird aufgezeigt. Und ja, die Stellung der Frauen in Kirche und Gesellschaft wird um einige wichtige Aspekte erweitert.


Aktuelles 

Neuigkeiten und Rezensionen zum Buch EIN PAPST ZU VIEL.


«Ich habe Dein Buch durchgelesen. Du hast mich überzeugt. (...)
Dein Buch ist wissenschschaftlich aufgezogen. Sehr gut.
Allerdings vertreibst Du damit einen bedeutenden Teil der allgemeinen Leserschaft, die leicht zu verdauende Kost wünscht und nicht auf zwei Schienen mitdenken muss.
Ich bin sehr gespannt, ob sich Kenner finden, die nicht bereits allzu festgefahren sind. Da riecht vieles nach ‹Name der Rose›.»

H. N. in G.

«Was für eine minutiöse, spannende Spurensuche! Das ist ja wie ein Krimi.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Besonders beeindruckt hat mich die Sorgfalt der Recherchen — und die offen lassende Interpretation der Fakten.»

V. K. in S.

«Ich staune über die Leidenschaftlichkeit, das große Wissen und die akribischen Recherchen deren Resultat dieses Buch ist. Ganz großes Kompliment.
Selten ist mir so viel Engagement in einem Buch begegnet. Dabei handelt es sich hier doch um eine sehr merkwürdige Sache!
Die Spannung stieg bis zum Ende steil an, so dass der Schluss für mich fast zu früh kam.»

A.-K. G. in O.

«Ich habe mich gleich hingesetzt und in einem Zug den Prolog, die beiden ersten Kapitel und das dritte Kapitel bis zu den ‹Monogrammen im Frühmittelalter› gelesen und die weiteren Kapitel vorerst ‹überflogen›.
Ich genoss Ihren erfrischenden Schreibstil, in dem Sie uns Leser und Leserinnen direkt ansprechen.
Gerne folgt man Ihrer Einladung zu einer imaginären Reise nach Rom.»

H. S. in F.

«Ich habe das Buch soeben fertig gelesen und bin begeistert. Es ist süffig zum Lesen, der Inhalt ist faszinierend. Besonders gefällt mir der gute Aufbau und auch die vielen historischen Informationen.
Das Buch werde ich sofort einer Freundin weiter geben.»

M. F. in T.

«Ich gratuliere ganz herzlich zu dieser ausgezeichneten, detaillierten Arbeit.
Ich bin sicher, dass dieses Buch zukünftig als wichtige Referenz betreffend die Papstin-Frage angewendet wird.»

E. L. in L.

«Das Buch ist unglaublich spannend!
Die Forschungsarbeit ist lebendig und vor allem sehr gut verständlich geschrieben.
Beim Lesen habe ich einen Überblick über verschiedene Zeitabschnitte gewonnen und konnte unerwartete Zusammenhänge entdecken und verstehen.
Es lässt mich nicht los, immer wieder lese ich ein Kapitel darin.»

B. R. in Z.

«Vielen lieben Dank für dieses spannende Buch mit der wiklich sensationellen Entdeckung! Ich habe es noch nicht fertiggelesen, aber ich stelle fest, dass Du nicht nur Expertin von Monogrammen bist, sondern auch eine begnadete Schriftstellerin.»

R. G.-M. in F.

«Wow, was für einen Kracher hast Du da geschrieben! Grosse Anerkennung von mir.
Der Anfang liest sich wie ein Krimi! Deine Spurensuche anhand der Münzen war so spannend. Ich hatte ja keine Ahnung von Deiner Arbeit!
Dann die ganze Geschichte aus vergangenen Zeiten. Vieles wusste ich nicht mehr oder gar nicht. Ich habe mich nie mit der katholischen Kirche beschäftigt, schon gar nicht mit dem Papst. Dieser hat mich immer genervt, da er nur von den Brüdern spricht!!!!»

S. H. in Z.

«Ich soll Ihnen herzliche Grüsse von meiner Frau ausrichten. Sie liest seit wenigen Tagen Ihr Buch mit grosser Begeisterung und kann kaum aufhören!»

A. G. in A.

«Das Buch ist unglaublich spannend. Gerne bin ich als Leser mit auf die Reise gegangen.
Ich habe kaum ein Buch gelesen mit einem derart klaren Aufbau. Hier spürt man ausgesprochenes didaktisches Geschick: Viel Wissen ist klar, verständlich und übersichtlich dargestellt.»

R. H. in K.

«Ich habe das Buch bereits gelesen. Ich konnte es fast nicht weglegen so spannend waren die Recherchen.
Ich bin überzeugt, dass die Schlussfolgerungen richtig sind: Ereignisse aus der Mitte des 9. Jahrhunderts wurden später vertuscht , ‹weil nicht sein sollte, was nicht sein darf›».

T. G. in O.

«Ich bin mit dem Lesen Deines Buches soeben fertig geworden. Es gefällt mir ausserordentlich gut. Besonders spannend sind die weiteren Quellentexte die Du ausgegraben hast. Ich werde sie meiner Materialsammlung hinzufügen. Auch die stilistische Verbindung der Münze von Johannes Anglicus mit dem Stil der Münzen aus dem Norden des Frankenreiches ist ein extrem gutes Argument für die reale Existenz der Päpstin...»

M. H. in S.

«Durch die fernen Zeitläufte liess ich mich von der Buchautorin entführen, überliess mich unvoreingenommen einem rezeptiven Abenteuer. (...)
Mit feinem didaktischem Gespür wird vorgestellt, worum es in dem Buch geht: um nichts Geringeres als um eine Entdeckungsreise, um Sein oder Nichtsein eines besonderen Menschen, dessen Existenz im Dunkel der Geschichte verneint, zugleich aber auch behauptet wird — bis auf den heutigen Tag. »

H. F. in N.